Für wen ist JSJ?

  • Erwachsene jeden Alters (Einzel- oder Paarbehandlung)
  • Kinder und Jugendliche
  • Menschen mit und ohne Behinderung
  • Menschen mit und ohne Erkrankung
  • zur allgemeinen Unterstützung der Gesundheit und des Wohlbefindens
  • schwangerschaftsbegleitend
  • ergänzend zu schulmedizinischen Therapien

 

Erfahrungsberichte:

Sabine (43 Jahre)

Sabine erkrankte mit Mitte zwanzig an MS (Multiple Sklerose), ihre Krankheit schritt in sehr schnellen Schritten voran. Vor etwa acht Jahren kam sie zu Jin Shin Jyutsu, durch Zufall. Mit ihrer Mutter war sie im Urlaub auf Sylt und ihre Vermieterin hatte ihr gesagt, sie solle Jin Shin Jyutsu machen, dann müsse sie nicht mehr im Rollstuhl sitzen.

Anja Buchholz (Sozialer Dienst, Breiholzer Hof)

Als Sabine vor zwei Jahren in den Breiholzer Hof kam, hatte sie das Thema Jin Shin Jyutsu mit ins Haus gebracht, und Anja Buchholz begann, sich selbst intensiv damit zu beschäftigen, um Rede und Antwort stehen zu können. “Wir sind ein sehr offenes Haus. Jeder kann machen, was er möchte”, sagt Buchholz.

Weiterführende Links

 

Weiterführendes Material

Literaturempfehlung:

Waltraud Riegger-Krause:
“Jin Shin Jytsu – Die Kunst der Selbstheilung durch Auflegen der Hände”

Sabine (43 Jahre)

Sabine erkrankte mit Mitte zwanzig an MS (Multiple Sklerose), ihre Krankheit schritt in sehr schnellen Schritten voran. Vor etwa acht Jahren kam sie zu Jin Shin Jyutsu, durch Zufall. Mit ihrer Mutter war sie im Urlaub auf Sylt und ihre Vermieterin hatte ihr gesagt, sie solle Jin Shin Jyutsu machen, dann müsse sie nicht mehr im Rollstuhl sitzen.

Zu dieser Zeit ging es Sabine bereits so schlecht, dass sie nicht mehr allein aufstehen konnte. Sie konnte nicht mehr allein essen, zu sprechen war ihr kaum noch möglich. Für die Ärzte galt sie als "austherapiert" - es gab keine Behandlungsmöglichkeiten mehr, man hatte sie aufgegeben und ihrem Schicksal überlassen.

Ihre Jin Shin Jyutsu Praktikerin half ihr, wieder kräftiger zu werden. "Ich habe Mut und Lebensfreude und nicht mehr immer nur Angst", sagt Sabine heute. Dafür tut sie selbst viel, neben den regelmäßigen wöchentlichen Jin Shin Jyutsu Behandlungen strömt sie sich selbst jeden Tag; sie und andere MS-Kranke in ihrer betreuten Wohngemeinschaft "Breiholzer Hof" strömen sich gegenseitig.

Dank Jin Shin Jyutsu kann Sabine sich wieder bewegen und sogar mithilfe eines Gehwagens gehen. Sie spricht klar und deutlich, ihre Mahlzeiten nimmt sie selbstständig ein. Jetzt ist sie auf der Suche nach einer Wohnungsgemeinschaft, in der sie noch viel selbstbestimmter leben und ein (fast) normales Leben führen kann.

Ergänzendes Beispiel: Auswirkung von Jin Shin Jyutsu auf Nerven und Knochen Durch den massiven Einsatz von Cortison hatten sich über die Jahre die Schultergelenke von Sabine aufgelöst, Schmerzen, zunehmende Bewegungsunfähigkeit waren die Folge. Ihr Arzt hatte angekündigt, dass sie über kurz oder lang durch künstliche Gelenke ersetzt werden müssten. - Inzwischen hat sich durch die regelmäßige Jin Shin Jyutsu Behandlung und die Aktivierung der Selbstheilungskräfte das Knochensystem soweit regeneriert und wieder aufgebaut, dass der gleiche Arzt aufgrund der aktuellen Bilder keine Operation mehr anrät.

Anja Buchholz (Sozialer Dienst, Breiholzer Hof)

Als Sabine vor zwei Jahren in den Breiholzer Hof kam, hatte sie das Thema Jin Shin Jyutsu mit ins Haus gebracht, und Anja Buchholz begann, sich selbst intensiv damit zu beschäftigen, um Rede und Antwort stehen zu können. “Wir sind ein sehr offenes Haus. Jeder kann machen, was er möchte”, sagt Buchholz.

Alles braucht seine Zeit, aber das Interesse für Jin Shin Jyutsu ist immer da. Gemeinsam mit Sabine hatte Anja Buchholz einen Gesprächskreis veranstaltet, um zu informieren. Vom Probe-Strömen mit Jin Shin Jyutsu Praktikerin Doris Jordan waren alle Bewohner begeistert, und inzwischen hat sich Jin Shin Jyutsu in das alltägliche Leben integriert.

Bewohner behandeln sich gegenseitig, auch in den gemeinsamen Wohnräumen – ein ganz normales Bild, das so selbstverständlich ist, dass es höchstens von Besuchern, Fremden und Neuen bemerkt wird. Und unsere Erfahrungen mit Jin Shin Jyutsu im Breiholzer Hof sind durchweg positiv, so Buchholz:

  • Da wäre zum einen die Mobilisation: Bewohner können sich wieder besser bewegen oder haben die Fähigkeit sich zu bewegen durch Jin Shin Jyutsu erst wieder erlangt.
  • Noch deutlich gravierender zeigen sich für Buchholz die psychischen Auswirkungen durch Jin Shin Jyutsu: MS-Erkrankte sind von der Grundeinstellung sehr negativ, teilweise depressiv, auf sich selbst bezogen, emotional erkaltet. Es gibt viele harte Auseinandersetzungen im täglichen Leben, mit den Betreuern. Bei den Bewohnern, die Jin Shin Jyutsu anwenden und sich regelmäßig strömen (lassen), fallen enorme Verbesserungen auf. Sie sind ausgeglichener und entspannter, viel gelassener und geduldiger als vorher. Sie werden wieder offen und fröhlich; Eigenschaften, die durch die schwere Krankheit schon lange verschwunden waren.